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15.Juli 2014

Insolvenzgeld

Die Voraussetzungen für den Bezug von Insolvenzgeld ergeben sich aus § 183 Abs. 1 SGB III.

Danach haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Insolvenzgeld, wenn sie im Inland beschäftigt waren und bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die vorausgehenden 3 Monate des Arbeitsverhältnisses noch Ansprüche auf Arbeitsentgelt haben.

Der Eröffnung des Insolvenzverfahrens stehen als Insolvenzereignis gleich die Abweisung des Insolvenzantrages mangels Masse oder aber die vollständige Beendigung der Betriebstätigkeit.

Der Anspruch auf Insolvenzgeld besteht für die letzten 3 Monate des Arbeitsverhältnisses vor Insolvenzeröffnung oder eines anderen Insolvenzereignisses (Abweisung des Insolvenzantrages
mangels Masse oder vollständige Beendigung der Betriebstätigkeit).

Das Insolvenzgeld setzt eine Antragsstellung voraus.

Gem. § 324 Abs. 3 Satz 1 SGB III ist der Antrag auf Gewährung von Insolvenzgeld innerhalb einer Ausschlußfrist von 2 Monaten nach dem Insolvenzereignis (Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Abweisung des Insolvenzantrages mangels Masse oder vollständige Beendigung der Betriebstätigkeit)
zu stellen.